Segel blähen...

Ein Gedicht von Bernd Tunn
Träumend still am Kai gesessen.
Sah die Schiffe ganz versessen.

Wollte gerne auch mal mit.
Gedanke rutschte aus dem Tritt.

Sah mich stolz am Ruder stehen.
In den Masten Segel blähen.

Rauschte auf das weite Meer.
Über uns ein Wolkenheer.

Erlebte wie die Möwen sangen.
Harte Winde Wellen zwangen.

Sturm erwachte im Geschehen.
Ich war ängstlich zu verstehen.

Unwohl hat mich überrannt.
Wollte wieder auf das Land.

Dieser Traum blieb ohne Mut.
Löschte mir die Fernwehglut.

Bernd Tunn _ Tetje

Informationen zum Gedicht: Segel blähen...

26.07.2021
75 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.