Seelische Kälte
-Fiktion –
Eisige Kälte kriecht in ihm empor,
ruft ein Frösteln seiner Seele hervor,
sein Innenleben ist zu Eis erstarrt
und wie gelähmt in der Angst verharrt,
einer Angst vor all dem, was kommen mag,
auch vor dem, was lange hinter ihm lag.
Er fühlt sich weder lebendig noch tot,
seit sein Gleichgewicht geriet aus dem Lot,
jetzt führt er ein Dasein im Zwischenreich
und ist arm dran wie ein Frosch ohne Teich
und auf vergeblicher Suche nach Suche
sieht er nur Verluste, nie den Gewinn.
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