Seelenzart

Ein Gedicht von Kirsten Kirschbaum
Du webst dich in mein Herz hinein
So zart, so leise, seelenfein.
Berührst Wunden, dunkle Flecken -
Das lässt mich erst zurückschrecken.

Doch deine sanfte Kraft bleibt da;
Du entfliehst nicht, du bist mir nah.
Du siehst die Tränen, fühlst den Schmerz,
Siehst die Schutzmauern um mein Herz.

Du erkennst, warum sie erbaut:
Sichtbare Spuren auf der Haut.
Von selbst es sich dir offenbart
So fein, so leise, seelenzart.

Informationen zum Gedicht: Seelenzart

5 mal gelesen
05.07.2026
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.