Dolce far niente
Die Uhr tickt leise, fern und sacht,
weil heute keiner Pläne macht.
Still steht die Zeit, der Blick wird weit,
kein Muss gibt es, nur Heiterkeit.
Nichts leisten - wollen oder sein;
nur tiefe Ruhe kehrt im Herzen ein.
Die Sonne scheint, der Wind ist lau,
am Himmel strahlt das schönste Blau.
Im weichen Grase will ich liegen,
in der Stille sanft die Seele wiegen.
Will träumend auf die Wolken seh'n,
der Welt mal aus dem Wege geh'n.
Kein Plan, kein Ziel, nur dieser Schein,
so herrlich kann das Nichtsstun sein.
Wie süß ist's doch, wenn man erkennt:
Das Glück wohnt oft in dem Moment.
© Birgit Klingebeil
[2026]
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