Schweinerei! (unvorstellbare Fiktion / FSK 18)

Ein Gedicht von Thomas
Um uns herum nur nackte Leiber,
vor Aufregung knistert die Luft,
harte Kerle, erregte Weiber,
vermischen sich zu diesem Duft.

Atmen, klatschen und leises Stöhnen,
erfüllen lustvoll diesen Raum,
bei dir ist einer von den Schönen,
ein Hüne wie aus einem Traum.

Er legt dich zurecht, vor sich nieder,
du bist so leicht, mein Federlein,
er küsst und schmeckt dich - immer wieder,
dann dringt er langsam in dich ein.

Du blickst mich an, schenkst mir ein Lächeln,
bevor du deine Augen schließt,
sein Takt wird schneller, lässt dich hecheln,
ich spüre, wie du ihn genießt.

Ich seh euch beide in Ekstase,
bin echt kein bisschen verbittert,
ihr zwei erreicht die höchste Phase,
schön, wie ihr lustvoll erzittert.

Nachher hab' ich dich für mich allein...
Ich bin in einem schönen Mund,
es scheint für sie aufregend zu sein,
so komm' ich tief in ihrem Schlund.

Ringsumher regiert Glück und Lust,
Erregung und Erotik pur,
vergessen ist hier des Alltags Frust,
hier zählt allein die Freude nur.

Nach einer Pause geht es weiter,
doch nur wir beide, ich und du,
ich bin das Pferd und du mein Reiter,
und viele Augen schauen zu.

Frisch geduscht fahren wir nach Hause,
glücklich, müd', wir haben uns lieb,
du hattest Glück noch in der Brause,
noch einer, der sich an dir rieb...

Informationen zum Gedicht: Schweinerei! (unvorstellbare Fiktion / FSK 18)

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03.07.2026
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