"Schweinerei" auf dem Friedhof

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
Wildschweine fallen über Gräber her
gleich einem marodierenden Heer,
zertrampeln Blumen und Kranzgewinde
zernagen die Lebensbaumrinde.
Sie scharren wie wild mit ihren „Stelzen“,
auf Gräbern sie sich suhlend wälzen
machen die ganze Nacht kein Auge zu,
stören permanent die Totenruh.

Informationen zum Gedicht: "Schweinerei" auf dem Friedhof

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15.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.