Schmerzhaftes Gefühl tiefer Trauer

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion -
-1-
Schicksalsschlag

Ein Mutterherz
hört auf zu schlagen,
schwer ist die Trauer
zu ertragen,
denn der Verstand
will nicht begreifen,
was in der Seele
erst muss reifen.

Akzeptanz
des Unausweichlichen.

-2-
Herzeleid

Dort, wo die Trauer sich
in meinem Herzen
eingenistet hat,
wächst ein
dunkler Fleck,
der sich anfühlt,
wie abgestorben.
Von ihm geht
eine Eiseskälte aus,
die mich durchströmt,
und ich spüre, wie ich
von deinem Tod
berührt werde.

-3-
Ein Schatten seiner selbst

Seit sie ihn verlassen hat,
hat er sich selbst verlassen,
ist wie ein baufälliges Haus,
in dem niemand sich aufhält
außer seiner Seele Schatten,
die ihr Unwesen treiben
und ihn derart heimsuchen,
dass er den Tod herbeisehnt,
somit das Ende der Qualen.

-4-
Ihr Tod
verschattet seine Seele,
verdunkelt inneres Licht
bis er nur ein Schatten
seiner selbst ist
und den Tod in sich
spürt, als hätte er ihr
Schicksal verinnerlicht.

Informationen zum Gedicht: Schmerzhaftes Gefühl tiefer Trauer

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07.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.