Schicksalswende

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
Herrenloser Hund namens Bello
vegetiert in Scheunen auf Stroh,
abgemagert bis auf die Knochen
kommt er lahm daher gekrochen,
kann sich kaum auf den Pfoten halten,
linke Lefze ist gespalten,
die Reißzähne sind abgebrochen,
Ohren gerissen, zerstochen
stark verfilzt ist sein räudiges Fell,
durchsetzt von so manch kahler Stell-
seiner erbarmt sich ein alter Mann,
der Tierarzt kaum bezahlen kann,
Ersparnisse er zusammenkratzt
ohne Hilfe ist er verratzt,
er schränkt sich ein, aus Liebe zum Hund,
sie schließen einen Lebensbund,
der Hund wird zum treuen Gefährten
und mildert des Mannes Härten,
unzertrennlich, blühen beide auf,
Glücksgefühle gibt es zuhauf.

Informationen zum Gedicht: Schicksalswende

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15.04.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.