Scheinheiligkeit

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
- Fiktion –

Er heuchelt Interesse, Mitgefühl,
doch sein Herz und Verstand bleiben kühl
er kann sich in Menschen nicht einfühlen,
spürt nur, wie sein Ego durchwühlen
selbstsüchtige Gedanken, immerfort,
sein Herz ist ein verlassener Ort,
doch seine Scheinheiligkeit überstrahlt
-weil er mit seiner „Schöpferkraft“ prahlt -
die pechschwarzen Schatten seiner Seele,
Tränen brennen in seiner Kehle.

Informationen zum Gedicht: Scheinheiligkeit

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01.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.