Schattenreich
Ein Flüstern zieht durch kalte Hallen,
wo Schritte ohne Füße schallen.
Das Pendel schwingt im leeren Raum,
Grenze schmilzt von Wach und Traum.
Schattenreich, wo Uhren schweigen,
wenn Nebel tief zum Boden steigen,
erwacht die Welt, die uns verborgen,
weit abseits von dem Licht der Morgen.
Ein Spiegel fängt ein Antlitz ein,
das dort nicht dürfte sichtbar sein.
Es blickt dich an mit kaltem Geist,
der stumm durch fremde Zeiten reist.
Die Klinke senkt sich ohne Hand,
ein Schatten gleitet an der Wand.
Du spürst den Hauch, kaltes Wehen,
das Paranormale ist geschehen.
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