Rembrandt 1632

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Rembrandt 1632

Als Rembrandt von Leiden weggezogen
Hin in diesen Welthotspot Amsterdam,
Da waren ihm die Menschen sofort gewogen,
Obwohl der Einfache aus der Provinz herkam.

1632 kam dann sein Genie zum Durchbruch,
Das zeigen seine Bilder auf Schloss Wilhelmshöhe.
Bis heute gilt, was ich bei Rembrandt such‘:
Das Unverbildete, Authentische – und seine Nähe.

Er malte Personen so absolut geerdet,
Die mich anblicken, als ständen sie gerade vor mir,
Als wollten sie aus dem Bildnis sagen: „Werdet,
Wie Ihr wirklich seid – und seid mir ganz hier!“

Da findet man nichts, was übertrieben wäre,
Überhöht, geschönt, zum Himmel erhoben,
Sondern nur, dass das Normale sich mehre –
Und dafür ist bis heute sein Genius zu loben.

©Hans Hartmut Karg
2026

*

Informationen zum Gedicht: Rembrandt 1632

3 mal gelesen
02.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.