Reisen

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Reisen ist ein großes Pläsier,
am liebsten fliege ich mit dir.
Sehr gerne mal bei Wein und Bier,
so lebt sich's gut im Heute und Hier.

Ich plane es gerne mit einem
Reisebüro,
es klärt mir die Frage, wann und wo?
Vorfreude brennt in mir lichterloh,
die Reisetante macht mich immer
wieder froh.

Ein bisschen Reisevorbereitung
muss auch sein,
dazu ein Koffer nicht zu klein.
Eine Reiselektüre von daheim,
passt noch ins Handgepäck hinein.

Heute kommt sie nun, die große Reise,
der Wecker klingelt verhalten leise.
Im Garten zwitschert noch ne Meise,
hoffe, im Hotel sind nicht nur Greise.

Auf der Sonneninsel regnet's
seit drei Tagen Strippen,
meine Stimmung ist schon am Kippen.
Eigentlich wollte ich drei Wochen
vor Freude wippen,
man fragt sich, was sind das für Sitten?

Eine Wetterversicherung hatte ich
leider nicht,
die hätte in dieser Lage natürlich
ein großes Gewicht.
Im Stillen drohte ich mit Gericht,
denn auf so ein Schmuddelwetter
ist doch Keiner erpicht.


(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz



mageba

Informationen zum Gedicht: Reisen

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30.11.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ernestine Freifrau v) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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