Reineke Fuchs und die Gänse

Ein Gedicht von Doris Grevesmühl
Ein großes Feld
mit Wintergetreide bestellt,
wieder Treffpunkt war
für eine große Gänseschar,

die sich wohl etwas ausruhten
bevor sie ihr Winterquartier aufsuchen.
Reineke gerade aus dem Wald kam
und sofort Kurs auf die Gänse nahm,

rannte ganz schnell auf eine zu,
die sah ihn fragend an: was willst du,
du wirst mich ja doch nicht kriegen,
oder kannst du inzwischen fliegen ?

Drohend sich dann die Gans erhob,
aber doch schnell davonflog,
die anderen Gänse folgten mit Geschrei,
machten das Feld vorübergehend frei.

Reineke blieb stehen
und verfolgte das Geschehen,
lief dann aber in den Wald zurück,
versuchte bei den Mäusen sein Glück.

Informationen zum Gedicht: Reineke Fuchs und die Gänse

03.11.2026
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