Reden muss sein

Ein Gedicht von Kirsten Kirschbaum
Ich nehm dein Köpfchen in die Hände;
Ich seh's ihm an, er spricht schon Bände.
Die Manneskraft tief aus der Lende
Will, dass ich die Arbeit beende.

Nun wird er in meinen Händen voll;
Ich spreche mit ihm, es gibt kein Soll.
"Bewundere mich! Bin ich nicht toll!"
"Und wie!", sag ich. "Du Prachtkerl, jawoll!"

"Schenkst mir doch so viel Wunderbares!
Was wir Zwei haben, ist was Rares.
Ich übertreib nicht, ist nur Wahres.
Und keine Sorge, ich bewahr es."

Dann liebkose ich dein Köpfchen lang,
Genieße deine Liebesstang.
Auch Lippen nehmen dich in Empfang,
Worauf ertönt tiefer Lustgesang.

Informationen zum Gedicht: Reden muss sein

6 mal gelesen
29.06.2026
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.