Rebellen

Ein Gedicht von Ingelore Jung
Rebellen

Gerechtigkeit, Solidarität, Brüderlichkeit
wurden inzwischen ersetzt durch
Egoismus, Gleichgültigkeit und Eigennutz

Wo sind sie, die Rebellen der Worte
Nicht der Schläge, nur der Worte
Wo sind die Liedermacher
Die Arbeiterlieder gesungen
Die mit geschliffenen Worten
Auf all die Missstände
aufmerksam gemacht haben

Erhebt euer Wort, ihr müsst viel lauter sein
Lasst es doch nicht zu
Dass nur noch das Geld die Welt regiert
Dass die Schere zwischen Arm und Reich
Immer größer und immer weiter aufgeht
Die Politiker, die Verantwortlichen
Sie reden viel und handeln doch so wenig

Wenn nur der Profit und die Gewinnmaximierung
Der hauptsächliche Antrieb ist
Die Wirtschaft sich verselbständigt
Und uns sagt was richtig und was falsch
Der Mensch und nur der Mensch
Muss wieder im Mittelpunkt stehen
Und nicht die Geldgier Einzelner

Es muss wieder heißen
Ist dies tatsächlich für den Menschen gut
Und nicht
Kann man damit auch genug verdienen
Wie kann man aber noch mehr verdienen
Mammon als das "Goldene Kalb"
Der Mensch bleibt dabei unwichtig

Wirtschaft... Wirtschaft... über alles
Die Wirtschaft sollte dem Menschen dienen
Das Augenmerk wieder auf den Menschen richten
Erweckt den schlafenden Rebell in euch
Lasst den Rebell in euch wieder zu
Auch ihr Liedermacher, ihr Musiker
ERZÜRNT EUCH!!

© Ingelore Jung
2017

Informationen zum Gedicht: Rebellen

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02.07.2017
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