Raunächte

Ein Gedicht von Farbensucher
Ob es noch schlägt, das Herz, so tief versteckt,
wo ich es nicht mehr wiederfinde?
Es war erschreckt, so gänzlich unbedeckt,
in kalter Angst, dass es erblinde

am Schein der Sterne, die wie Dolche sind-
Sie nahmen fort deiner Augen Glanz,
der nachts am Himmel in Splitter zerspringt
beim Reigen der Sterne im Todestanz.

Doch ohne das Pochen, das aus mir wich,
verliert, ewigkeitstastend der Blick
an der Eiseskälte des Himmels sich-
Herz, zeig mir den Weg in die Wärme zurück!

Informationen zum Gedicht: Raunächte

19 mal gelesen
05.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Farbensucher) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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