rand

Ein Gedicht von Daniel Claus Schäfer
flirrende filamente, fadenlicht
zungen aus seidenrauch
zerronnen, tropfenweise

traumwaben, schlafschatten
randgebilde, zuckendes neon

ein flackerndes alphabet
aus halberinnerung
aus lichtblinden wortlarven

wer hat den rand des morgens
mit nachtschnee versiegelt?

die luft schmeckt
nach elektrischem
nach atemlos
verwehtem
unauflöslich

Informationen zum Gedicht: rand

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17.03.2026
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