Ohne Panzer

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Was gestern noch wie Nebel war,
wird heute brennend, greifbar nah.
Man spürt die Welt viel zu genau,
den harten Rand, das matte Grau.

Ein Lächeln kämpft mit alter Not,
das Herz ist eng, die Seele tot.
Erinnerung wie schwerer Stein,
will immerfort geladen sein.

Es fehlt der Schutz, das Ich liegt bloß,
die Furcht ist laut, die Last zu groß.
Ein Widerstreit aus Licht und Blei;
man wünscht sich fest und wäre frei.



© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Ohne Panzer

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22.08.2026
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