Oh Gott

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Im Spiegel ein alter Mann
Bin leicht erschrocken
Sogar richtig von den Socken
Was ist denn an mir noch dran

War doch früher ein toller Hecht
Sehe eine Menge alter Blessuren
Sie hinterließen eine Menge Spuren
Sehe aus wie ein zerzauster Specht

Was bleibt wenn Schönheit vergeht
Zum Glück gibt’s noch inneren Wert
Er ist meine Seligkeit
manchmal auch mein Schwert
Unsere Erde sich noch weiter dreht

Es ist halt der Lauf aller Dinge
Man sieht's ja bei Pflanzen
und jedem Tier
Vergänglichkeit trifft mit Sicherheit
auch den schönsten Stier
Also pfeife ich drauf oder singe


(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz
21 Okt. 2026


mageba

Informationen zum Gedicht: Oh Gott

30.10.2026
4 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ernestine Freifrau v) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.