November
Ein Gedicht von
Lewin Dunkel
November
Die Gärten waren leer geworden.
Nur einige Blätter hielten sich noch
an den dunklen Zweigen fest,
während Nebel vom Fluss heraufstieg
und die vertrauten Wege verwischte.
Es war kein trauriger Anblick.
Eher die ruhige Erkenntnis,
dass jede Jahreszeit ihren Platz besitzt
innerhalb einer Ordnung,
die älter ist als unsere Sorgen.
Fern schlug eine Glocke.
Der Ton verlor sich zwischen Feldern und Himmel,
doch etwas blieb zurück,
eine kaum wahrnehmbare Schwingung,
als hätte die Landschaft selbst geantwortet.
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