noch einmal

Ein Gedicht von Peter Szneckneck
Wo Erinnerung zu glänzen beginnt
rieb die Sehnsucht mit Daumen drauf
Wo die Tat trotz des Wunsches verklingt
hören Streben und Wachstum auf

Wo Schwarz Weiß Filme eingefärbt
coloriert es auch die Empfindung
Was man sich zwischenmenschlich verwehrte
ersehnt neuerlicher Verbindung

Wo die Zeit längst abgelaufen scheint
legt warme sich auf wärmere Haut
Stimmen die ohne Sprache sprechen
weil man der Oberfläche misstraut

Wo die Liebe ein erdachtes Konstrukt
nützt der beste Kunstgriff nichts
Durch die Lücken die der Regen spült
scheint irgendwann das Licht


SzignM 20.08.2026

Informationen zum Gedicht: noch einmal

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20.08.2026
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