Neuland hinter dem Horizont

Ein Gedicht von Max Vödisch
Der Wind dreht um, die Segel beben,
ein neuer Pulsschlag füllt das Leben.
Was gestern noch wie Felsen galt,
verliert im Morgen seinen Halt.

Wir legen ab, was uns beschwerte,
behüten das, was sich bewährte.
Denn jede Spur im Küstensand
verweht und weist ins fremde Land.

Kein Ende ist ein toter Raum,
er hütet still den Keim zum Traum.
In uns, wo leise Neugier wacht,
entzündet Sehnsucht neue Macht.

So wendet sich die alte Zeit,
wie Ebbe fließt, macht uns bereit.
Ein jeder Abschied, den wir gehen,
lässt neue Ufer auferstehen.

Informationen zum Gedicht: Neuland hinter dem Horizont

11 mal gelesen
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16.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Max Vödisch) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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