Neuer Morgen

Ein Gedicht von Karin Jünemann
Aufstehen halb noch im Schlaf in des Traumesmacht noch nicht ganz wach.
Taumelst noch ziemlich benommen. ..
Musst erst einmal wieder langsam zu
dir kommen. Siehst noch etwas verschwommen aber dennoch bist im Badezimmer und
stehst du jetzt vor dem Spiegel
siehst in dein Gesicht da manche Träne
rollt dir über desselben. In die Jahre gekommen siehst vor dir manch vergangene vergessen geglaubte Dinge... die sind noch in dir verbogen schlummern... nicht so schnell verheilen wollen doch in den verlaufenden Zeiten dennoch
wie im Fluge vergangen sind irgendwie noch an dir hängen geblieben ...denkst du ganz zaghaft und zögerlich jetzt angekommen zu sein dein bisheriges Leben war echt genug gemein es muss endlich mal doch wieder Schluß sein. Sei mutig trau dich ruhig...Versuch einen neuen Schritt...trete nicht nur auf der Stelle....denk du bist gewiß und ziemlich sicher auch mal wenn gleich noch etwas niedergeschlagen fast am Boden zerstört ...hörst du deine Seele sagen und deine Zweifel schwinden du bist auch mal dran, daß du
am Zuge des Glücks wenigstens ein kleines Stück bekommst komm trau dich zu überwinden.... denkst du noch bedrückt macht dich nicht verrückt noch traurig fast mutlos...ohne jeden Funken Hoffnung auf das Neue ...ja denk nicht an Das was dich verletzte oder traurig machte. ... schau nur nach vorne ganz sachte Stück für Stück ... du schaffst das ganz bestimmt. ... komm auch wenn es jetzt noch immer noch an dir nagt es braucht nicht viel aus diesem
ich nenne es Mienenspiel. ...ja genau
Mienenspiel. ...du brauchst dich nicht verstecken in den Hecken oder sogar
hinter mancher Mauer zu dieser Sorte ich dich nicht verorte. Eher zu Denen die geradeaus und gradlinig ihre Wege geh'n , die haargenau wissen
welche Pläne sie haben und so zielgerichtete Ziele vor ihrem geistige Auge haben. Glücklich sich schätzen, wenn ein freundliches Wort fällt und sich daran erlaben.
Ich weiß auch , wo Worte mehr zerstören und keinesfalls hingehören...es gibt genug Die betören ohne richtig Hinzuhören ,denen wichtig ist das eigene ICH und das Wir bleibt meistens unwichtig und nichtig ... gar auf der Strecke
und rückt in die Ferne...das mag ich gar nicht gerne. So sei lieb getröstet und wieder guter Dinge damit unser Tagewerk wieder gut gelinge.
Mach dir keine unnötige Gedanken oder Sorgen
abwarten es kommt immer wieder ein neuer Morgen.



© K.J

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Informationen zum Gedicht: Neuer Morgen

7 mal gelesen
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05.12.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Karin Jünemann) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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