nessel mich

Ein Gedicht von Peter Szneckneck
Hab gemerkt, bin sehr verbittert
seh so vieles, was verletzt
Schattens Überheblichkeit
ins falsche Licht hinein gesetzt

Jetzt kann man die Zweifel seh´n
welche ich ganz offen zeig
Lass eine ganze Welt entsteh´n
wie ein Baum verzweigt

Ästel mich, durch jedes Denken
nessel mich an Suchtgedanken
Nehm die nächste Achterbahn
spür Welt nicht ohne Wanken

Klebte Pflaster, weil ich meinte
man deckt Wunden einfach ab
Wenn Figuren sich verrennen
wird aus Schach ein Matt

Provozier die ganze Welt
vornan, den eigenen Verstand
Bei Vergleichen hinter Grenzen
wurd die Friedung abgebrannt

Mauern fassten, wo jetzt Asche
einst den Garten Eden ein
Zum Glück verbrannt, das hölzern Tor der
Wind weht neue Samen ein


23.01.2026 szignm

Informationen zum Gedicht: nessel mich

10 mal gelesen
23.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Peter Szneckneck) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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