Nebelreigen

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Schemen, die dem See entsteigen,
mit Bäumen tanzen einen Reigen
zu zauberhaften Harfenklängen
und Nebelgeisterspukgesängen.

Ich möcht‘ auf Federwolken wandern
von einer Harmonie zur andern.
Möcht‘ mich in sanften Schleiern wiegen,
möcht‘ mich an seid’ne Äste schmiegen.

Dreh‘ mich im Tanze her und hin.
Ich bin die Nebeltänzerin.
Mein Tanz betört, mein Lied vergeht,
und schweigend bin ich fortgeschwebt.

Informationen zum Gedicht: Nebelreigen

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20.05.2026
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