Morgens im Garten...

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Welch ein Leben heut im Garten,
Meisen zwitschern, Finken schlagen,
Biene surren durch die Luft,
- angelockt vom Blütenduft.

Der Distelfink dreht seine Runde
in der frühen Morgenstunde,
in seinem bunten Federkleid,
sorgt er schon für Heiterkeit.

Im Teich landet ein Entenpaar,
die Zwei waren doch erst gestern da,
Frau Ente watschelt durch das Gras,
der Erpel schwimmt im kühlen Nass.

Im Wasserfall plätschert ein Star,
hält Abstand zu dem Entenpaar,
das grenzt schon fast an Übermut,
doch das Tier ist auf der Hut.

Zwei Tauben sitzen in den Eiben,
ich möchte sie so gern vertreiben,
es nutzt kein Klagen und kein Murren,
sie klecksen alles voll und gurren.

Informationen zum Gedicht: Morgens im Garten...

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25.04.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.