Morgendusche

Ein Gedicht von Meteor
Als ich heute Morgen duschte,
tat ich so, als wärst du da...
deine Hände wie Seife flutschten,
überall auf mir so wunderbar.

Heißes Wasser spritzte herab,
Dampf stieg auf, die Luft noch kalt,
erkundetest meinen Körper ab
mit verführerisch sanfter Sorgfalt.

Meine Hände spielten deine Rolle,
in Gedanken warst du präsent!
Ignorierte Kindheitswarnungen voll ey,
dass sowas macht blind, geschenkt!

Meine Knie begannen zu zittern...
Du hast mir ein Highlight gebracht,
ließ ihn erklimmen, mich reinschlittern,
so lebhaft erträumt, bin jetzt hellwach!

Wasser abgestellt, tropft von mir mild,
stand eine Weile nur einfach so da,
beschlagen im Spiegel, weichgespielt,
betört von Rinnsälen, überall wo ich war.

Stellte mir vor, wie du neben mir stehst,
ein ähnliches Lächeln, sonst nichts trägst.
Atmete letztmalig tief durch vor der Such'
nach einem frischen, sauberen Handtuch...

© meteor 2025

Informationen zum Gedicht: Morgendusche

02.07.2025
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