Mitten im Satz

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Ich trage mich weiter
durch die Tage.

Aber manche Stellen in mir
sind nicht mehr betretbar.

Dort liegt dein letzter Blick
wie zerbrochenes Glas
unter dünnem Teppich.

Man sieht nichts.

Nur ich weiß,
warum ich manchmal
mitten im Satz
blute.

Informationen zum Gedicht: Mitten im Satz

30.05.2026
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