Mehr Farbe

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Auf dem Regenbogen finden wir uns wieder
in einem federleichten Farbenmeer.
Die Welt dort unten wird für uns viel leiser,
als käme sie aus weiter Ferne her.

Wir ruhen über all‘ den grauen Tagen.
Nichts muss heut‘ Sinn sein. Nichts ist Maß.
Kein Leben, das uns drängt mit seinen Fragen.
Nur dieses warme Licht, wie unter Glas.

Dann schließt der Himmel langsam seine Farben,
und unten warten wieder Zeit und Pflicht.
Doch etwas nehmen wir von oben mit:
Viel Buntes gegen Grau und Dämmerlicht.

Informationen zum Gedicht: Mehr Farbe

12.02.2026
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