Meeresschluchzen

Ein Gedicht von Josef Albert Stöckl
Meeresschluchzen


Ewig schon wogen
die salzigen Wellen
ihr Leben, ein ewiges
Senken und Schwellen
als schienen sie frei
nur begleitet
von Wolken und Sonne
von Stille und Sturm
und vom Möwengeschrei.
Und ewiger Wechsel
von Ebbe und Flut
von kosenden Wassern
und schäumender Gischt
und immer fast klingt es
als schluchze das Meer
wenn wieder eine Welle
am Strande erlischt.


Josef Albert Stöckl

Informationen zum Gedicht: Meeresschluchzen

18.10.2026
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