Maß

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Wer die Nacht mit Denken füllt
und es Weisheit nennt,
dreht nur tiefer im Kreis
und trägt die Sorge ins Licht.

Besitz gibt Stand,
Liebe ein Anker,
doch ohne Demut
verlieren beide ihr Maß.

Die ungezügelte Zunge
entfesselt Pfade, die ins Verderben führen
und ruft das Unheil beim Namen.
Gesegnet, wer Maß hält
und im Sein das Unvergängliche liest.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 15.01.2026]

Informationen zum Gedicht: Maß

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15.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Marcel Strömer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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