Martinsgänse

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
An trüben Novembertagen
geht, s Gänsen an den Kragen,
ihr letztes Stündlein, das schlägt bald,
keine der Gänse wird alt.
Aus jeder wird ne Martinsgans,
erster Kunde ist der Hans,
der sich auf Gänsebraten freut,
mit Obst füllt, Mandeln drauf streut.
Wasser läuft im Mund zusammen,
Reize aus Küche stammen,
wo im Backofen schmort die Gans
- ein Meisterkoch ist der Hans -

Informationen zum Gedicht: Martinsgänse

15.10.2026
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Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.