Man kann nicht alles haben

Ein Gedicht von Wolf-Rüdiger Guthmann
Schaut man bei der Rast und Ruh
auch noch dem TV-Programme zu,
erfährt man viele kleine Sachen,
die sind zum Weinen oder Lachen.

Gestern hat eine Künstlerin berichtet,
dass sie die Nacht allein vernichtet.
Wenn sie nachts nicht schlafen kann,
schleicht sie an den Kühlschrank ran.

Bei Obst und Gebäck sitzt sie gerade
und beugt sich erst bei Schokolade.
Schmeckt das Zeug auch noch so fein,
irgendwann schläft sie dann ein.

Schläft am Tisch bis früh am Morgen,
vergisst dabei die Alltagssorgen.
Der Erste kam morgens in die Küche
und staunte über die Gerüche.

Und erwachend in der Küchenklause
murmelte munter die Frau vom Hause:
„Ich habe zwischen dem Abwasch gesessen,
habe schlecht geschlafen, aber gut gegessen.“

01.12.2018 © W.R.Guthmann

Informationen zum Gedicht: Man kann nicht alles haben

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01.12.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Wolf-Rüdiger Guthmann) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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