Maienabend

Ein Gedicht von Hansjürgen Katzer
Weiße Himmelspferde trabend,
in das Pferch aus Dunkelheit.
Kostbar mutet mir der Abend,
köstlich, süße Maienzeit.

Lausche froh dem Spiel der Blätter,
das ein lauer Wind durchdringt.
Wehe doch so manchem Städter,
dem nie solch ein Lied erklingt.

Höre auch des Baches Rauschen,
wo manch frohes Fischlein schwimmt.
Möchte diesen Platz nicht tauschen,
jetzt, wo schon ein Sternlein glimmt.

Hoch zum Himmelszelt, dort droben,
geht mein Blick und hält ihn fest.
Diesen Tag, ich will ihn loben,
der uns langsam nun verlässt!

© Hansjürgen Katzer, Mai 2013

Informationen zum Gedicht: Maienabend

23.06.2023
266 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hansjürgen Katzer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.