Märchens Geschick

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Märchens Geschick

Märchen der Kindheit bleiben ein Hoffen
Dem, der noch ein wenig Kind sein kann,
Der im Traume immer noch Feen getroffen,
Selbst wenn er schon ein gestandener Mann,
Weil sie ihn noch zum Staunen bringen,
Wo er sich nicht vollständig kontrolliert,
Um der Fantasie ein Zutrauen zu singen,
Das ihn zur inneren Freiheit führt,
Denn ohne die früh erzählten Geschichten
Aus den Tiefen der lieblichen Kinderzeit
Lässt sich kaum tragbare Zukunft einrichten –
Sie bleibt sehr begrenzt und wird nicht weit.
Deshalb, mein Freund, schärfe den Blick
Darauf, was in des Märchens Geschick.


©Hans Hartmut Karg
2020

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Informationen zum Gedicht: Märchens Geschick

20 mal gelesen
18.10.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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