LIEBE

Ein Gedicht von Gritt Scheida
Kurz-Essay
Ein so abgenütztes, verbrauchtes Wort. Ich mag es nicht. Besonders in einer Zeit, in der Beziehungen abrutschen wie Spiegeleier in einer Teflon- Pfanne.
Vielleicht stamme ich gedanklich aus Absurdistan, wenn ich unter allumfassender Liebe nicht einen Besitz verstehe, sondern gegenseitige Wertschätzung., wenn ich den anderen nicht ändern will, wenn für mich , wenn ich liebe die Sonne scheint, obwohl es regnet.
Wenn das Wort Lebensgefährte sich nicht ableitet von Lebensgefahr.
Wenn es den Männerwunsch nicht mehr gibt, Frauen müßten Sterne sein, die am Abend kommen und am Morgen gehn.
Ist wohl alles Illusion ?
Eigentlich ist die Liebe die einzige Sprache die nicht verletzen kann.
Es wäre Frieden auf Erden und in jedwelcher Beziehung. Auch wenn es sie selten gibt, sehnen kann man sich doch danach.

Informationen zum Gedicht: LIEBE

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20.06.2026
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