Leises Reden

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Man spricht so schnell,
man hört kaum zu,
das Wort wird hell,
doch bleibt nicht wahr im Nu.

Man klagt und schiebt,
was weh oft tut,
wer laut nur liebt,
verliert den eigenen Mut.

Ein gutes Wort,
wiegt mehr als Streit,
es trägt dich fort,
durch Lärm, schwere Zeit.

Man schweigt am Schluss,
versteht sich dann,
weil jedes Muss
auch leiser enden kann.

© Claudia Behrndt
´2017

Informationen zum Gedicht: Leises Reden

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18.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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