Lähmende Langeweile macht sich breit

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-1-
Gähnende Langeweile
-Fiktion –
-1-
Endlos dehnt sich seine freie Zeit,
scheint nicht von der Stelle zu rücken,
Langeweile macht sich in ihm breit,
er kann, s Gähnen kaum unterdrücken.
-2-
Was er anfängt, dient keinen Zwecken,
weil seine Unlust ihm Grenzen setzt,
nichts kann sein Interesse wecken,
seit die Langeweile ihm zusetzt.
-3-
„Was soll er wollen, was soll er tun?“
Zu gar nichts kann er sich aufraffen,
kann weder wachbleiben noch ausruhn,
vermag nur, ins Leere zu gaffen.

-2-
Wie die Zeit totschlagen?
-Fiktion -
Er weiß mit sich nichts anzufangen,
könnte sich selber eine langen,
einst war er täglicher Arbeit leid
jetzt verfügt er über viel Freizeit,
doch geschenkte Zeit im Überfluss
bereitet ihm keinerlei Genuss.

Scheinbar verfahren ist die Lage,
drum stellt er sich die bange Frage:
„Wohin soll das in Zukunft führen,
mit all meinen Launen, Allüren,
denn wenn die Zeit kaum vergehen will
steht mein Denken dann irgendwann still?“

Informationen zum Gedicht: Lähmende Langeweile macht sich breit

24 mal gelesen
10.08.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
Anzeige