Kolk der Rabe und Frosch Balduin

Ein Gedicht von Doris Grevesmühl
Kolk, der Rabe im Gras saß
und genüsslich ein Würmchen fraß,
da hüpfte Frosch Balduin heran
und stieß ihn auch noch an,

ärgerlich sagte Kolk zu ihm,
er solle doch Leine ziehen,
denn das sei sein Revier,
er hätte nichts zu suchen hier.

Balduin entschuldigte sich beim Raben,
er wolle ihn doch nur etwas fragen,
denn er habe verlaufen sich
und wisse nun nicht,

wo es zum Dorfteich geht,
vielleicht kenne Kolk ja den Weg.
Kolk hat nur kurz nachgedacht
und dann zu Balduin gesagt:

„Ich weiß,
wo er ist der Teich,
folge mir,
ich zeige den Weg dir.“

Bald kamen sie am Teich an,
Balduin auch gleich hineinsprang,
bedankte noch höflich
bei Kolk, dem Raben sich.

Informationen zum Gedicht: Kolk der Rabe und Frosch Balduin

13.09.2026
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