Klein das Leben..
Ein Gedicht von
Wilfried Kuhse
ach wie klein das Leben doch ist,
paar Minuten erzählt reicht als Frist,
ein lauter Schrei mit dem es beginnt,
das Dasein ab dann schon verrinnt,
erlebte Zeit schnell Vergangenheit,
die Träume nicht für ein Ende bereit,
Geschichten sich sehr oft gleichen,
Wünsche nicht immer zu erreichen,
Schicksal selten richtig angetroffen,
einige Türen sind immer noch offen,
vielleicht auch mal das großes Glück,
dann reichte auch ein kleines Stück,
wahrscheinlich die große Liebe erlebt,
oder doch nur eigene Ziele anstrebt,
für alles nicht genug Zeit gewesen,
von Krankheiten hat man gelesen,
Freunde waren nicht immer so klar,
Glauben gelebt nicht immer wahr,
und so manches Bild gar nicht da,
oft die Erinnerung es aber so sah,
ach wie klein der Mensch doch ist,
so lange ist nicht seine Lebensfrist,
zu wenig gelebt oft am Ende bereut,
doch immer über das Dasein erfreut,
will nur sein kleines Ego genießen,
dabei nicht viele Tränen vergießen,
die Welt als Bühne für sich sehen,
seine Schritte bis zum Ende gehen,
letzte Gefühle wünschen leises Aus,
dann ein Platz hinter dem Haus…
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