Keine Worte

Ein Gedicht von Roman Herberth
Was man so fühlt und was man denkt,
lässt sich mit Worten schwer beschreiben.
Und auch was uns zum Hals raushängt,
wird meist ein Staatsgeheimnis bleiben.

Denn Worte stehen auf dem Schlauch,
betrachtet man die Bauchgefühle,
und sie sind häufig Schall und Rauch,
und sie verfehlen ihre Ziele.

Gefühltes ist facettenreich.
Empfunden werden sie persönlich.
Sie spielen keinem einen Streich,
oft sind meist 'außer und gewöhnlich'.

Ein Traum fühlt selbst in tiefster Nacht,
er hüllt sich aber stets in Schweigen,
sonst wird er höchstens ausgelacht,
und man wird ihm den Vogel zeigen.

Informationen zum Gedicht: Keine Worte

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25.02.2015
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