Karfreitag immerdar

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Karfreitag immerdar

Da ist einer gewesen, der trug
Die Schande des Menschseins bis zuletzt
Und so kreuzigte man ihn schließlich.
Alles Böse beginnt mit Gewalt und Betrug,
Da wird Gutmenschentum verhetzt,
So werden Gemüt und Seele verdrießlich.

Hetzerisches schadet Körper, Geist, Seele,
Man kippt echte Vorbilder nach unten,
Weil das Negative stärker übernommen
Und man den Massengang erwähle,
Wo so viel ohnehin schon drunten,
Zu Fairness man nicht kann kommen.

Der unten Liegende wird schwer geschändet,
Der Mob kennt dabei nur den einen Weg,
Indem er den Gutmenschen vernichtet.
Niemals hat sich das Blatt da gewendet,
Es gab und gibt keinen Ausweg,
Bis man ihn endlich hingerichtet.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Karfreitag immerdar

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03.04.2026
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