Kann sie's besser? Und gefällt es auch?

Ein Gedicht von Lisa Nicolis
***

Dieses Gedicht wollte ich in einem Versuch mal mit KI- Kunst in Lot bringen. Hier mein Gedicht, in dem ich mich über mich selbst lustig mache, dass ich einen millionen- oder milliardenweiten Stern sehe, aber die Zeitanzeige der nahen Unr nicht.
Mein Gedicht:

Milliarden Sachen weit im All
seh ich das fremde Licht
von einem weit entfernten Stern.
Doch wie viel Uhr es allemal
hier grade ist, das weiß ich nicht.
Die Wanduhr, einen Meter nah,
ist viel zu fern.

Ich glaub, da wär es logisch,
sich richtig anzustrengen,
die Wanduhr auf 'nen Nagel
an der Venus aufzuhängen.

Das Pro und Contra
könnt ihr Lieben euch ersparen.
Mir fehlt, um rauf zu kommen, eh
der adäquate Karren.


Und KI schlägt mir diese Variante vor:

Milliarden Dinge draußen im All,
ich scroll durch fremdes Licht,
ein Stern blinkt irgendwo im Feed,
doch welche Uhrzeit dort grad gilt,
zeigt mir kein Algorithmus – schlicht.
Die Wanduhr neben meinem Bett,
nur einen Meter weit,
fühlt sich an wie offline sein,
lost in Raum und Zeit.
Vielleicht wär’s smarter, ehrlich jetzt,
mehr Energie zu investieren,
die Uhr nicht hier, sondern auf der Venus
einfach neu zu positionieren.
Pro und Contra? Spar ich mir,
ihr kennt das Diskutieren –
ich komm da eh nicht hoch genug,
kein Ride, um’s auszuprobieren.

Ich bin bei meiner Variante geblieben. Oder liege ich falsch und KI kann es besser?
Fragt Lisa

Informationen zum Gedicht: Kann sie's besser? Und gefällt es auch?

12 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
06.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Lisa Nicolis) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.