Jan lacht

Ein Gedicht von Waltraud Dechantsreiter
Beste Erziehung genossen, sein Umfeld war grandios,
Seine Schulbildung die Beste,
was ist nur, mit Jan, los.

Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft, wie hat er das nur geschafft.
Jan lacht.

Drogen, Frauen, schnelle Auto, was kostet die Welt:
Hauptasche, die Taschen, voller Geld,
Jan lacht.

Seine Eltern weinen, schauen sich vorwurfsvoll an,
unser Jan, auf der schiefen Bahn.

Was haben wir falsch gemacht, was nicht bedacht.
Du warst doch so ein braves Kind, unser Wunschkind,
vertrauten, dir blind.
Vater und Mutter,
für sein Verhalten, keine Erklärung find.

Jan lacht,
schickt sie nach Haus,
Jan lacht, seine Eltern aus.

Informationen zum Gedicht: Jan lacht

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01.09.2013
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