irre Irre

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Es irrt der Mensch sein Leben lang
und jeder zieht am selben Strang.
Ganz unerforscht dies Phaenomen,
darum kann man es nicht versteh´n.
Ein Jeder denkt doch er sei klug,
dies reiche doch und sei genug!
Stimmt – nur das weltweite Verwirren
kommt von zu vielen Irren,
so daß die größte Anstalt „Erde“
bedroht, dass sie zu klein bald werde.
Auch dieses ist dann wiederum
nichts als ein weiterer Irrtum,
denn unter allen Idioten
befinden sich reichlich Despoten
und denen steht der Mördersinn
zu richten möglichst viele hin.
Unglücklich, dass ein Rest verbleibt,
der folglich dann noch nicht entleibt.
Der Wissenschaft verbliebt der Rest
Errare -so -humanum est!*

*lat. Irren ist menschlich

Informationen zum Gedicht: irre Irre

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22.09.2017
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Witteborg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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