In sich gekehrt

Ein Gedicht von Hans Witteborg
In sich gekehrt

Autogen in sich versunken
eine eintönig leise Stimme
rauscht vorbei
nicht wirklich wahrgenommen
einschläfernd
Bin in meinem ICH versunken
Meine Körperlichkeit ist
noch vorhanden
meine Seele ist weit weggeschwommen
hat mein ICH mitgenommen
Mein ICH. Meine Empfindung
allein in fernen Welten
Klein bin ich
nicht einmal Sandkorn gross
ICH, der ich mich im
Mittelpunkt der Welt wähnte
Das wahre Ich – ein NICHTS
NICHTS ist NICHTS
Das bin ich - nicht existent
für den Rest der Welt
Mein Seelenich kehrt in
die Körperlichkeit zurück
Besinnliches ergreift mein Sein
ich lebe, lebe, lebe

Informationen zum Gedicht: In sich gekehrt

62 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
07.03.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Witteborg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige