immer nur dagegen
Ein Gedicht von
Peter Szneckneck
Alles was uns Kratzer macht
sollten wir bereden
Nur wo Menschen sich auch streiten
können sie sich auch vergeben
Mittelmaß als guter Standard
schwer zu vertreten
Jeder von uns braucht Entwicklung
im noch so kleinen Leben
Jeder glaubt gern was er will
wer’s glaubt, der auch mit Gottes Segen
Selbstverliebt in Sicherheit
führt zu falschen Wegen
Entwickel mich, wohin egal
vielleicht dem Nichts entgegen
Süchtig nach Aufmerksamkeit
um sinnlos zu erregen
Wollen gerne etwas sein
und sind doch meistens nur dagegen
Unser Glaube an uns selbst
überheblich und verwegen
Es gäbe schon die Möglichkeit
Mitgefühl zu pflegen
Doch weil hier alles Wettkampf ist
zücken wir verbale Degen
Macht doch was ihr wollt
es fühlt sich alles an wie Regen
Zieht halt Vergleiche
bis sie uns dann ‚six feed under’ legen
All die Inszenierungen
man fragt sich schon weswegen
Wo wächst denn da der Fortschritt
beim immer nur dagegen
20.03..2026
szignm
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