Im Spiegel des Anderen

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Still hör ich zu, was Worte nicht sagen,
sehe in den Augen das heimliche Fragen.
Ich geh ein Stück durch fremdes Land,
reich dir dafür meine offene Hand.

Ich trag dein Fühlen ein Weilchen mit,
geh langsam, angepasst an deinen Schritt.
Was dir zu schwer ist,wird leichter hier,
wenn ich versuche zu sein wie wir.

So wächst Verstehen, leise und sacht,
aus Mitgefühl, das Nähe macht.
Wo Herzen sich wirklich berühren dann,
erst dann fängt echtes Miteinander an.

Ich bleib bei dir, wenn´s leise wird,
wenn dein Gefühl im Schatten irrt.
Was uns verbindet, fast wie Magie,
denn das nennt man Empathie.

© Claudia Behrndt
14.10.2025

Informationen zum Gedicht: Im Spiegel des Anderen

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03.03.2026
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