Im matten Morgen

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Der Morgen graut in fahlen Schein,
doch schwer erhebt sich Herz und Blick.
Als läge noch der Frost in mir allein
und hielte jeden Schritt zurück.

Das Licht fällt mild durchs Fensterglas,
doch wärmt es nicht die müde Brust.
Als trüge ich in Winters blasses Maß,
doch tief in meiner Lebenslust.

So gehe ich durch jungen Duft,
der Frühling ruft mit hellem Klang.
Doch bleiern wirkt die leichte Luft
und dehnt den Tag mir müd und lang.

© Claudia Behrndt
02.03.2026
( Frühjahrsmüdigkeit)

Informationen zum Gedicht: Im matten Morgen

10.03.2026
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