Im Himmel ist der Teufel los

Ein Gedicht von Gerlinde Popp
Im Himmel ist der Teufel los, Frau Sonne
kann nicht scheinen,
man hat ihr ihre Strahlen geklaut -
die Engel alle weinen.
Die Sonne taucht mit rotem Kopf - ins tiefe
Meer hinein,
und Mensch und Tier die bangen nun -
was tun wir ohne Sonnenschein ?
Es kann nicht sein - Herr Mond hat sie -
er wollte auch mal wärmen,
das ging nicht gut - er sah es ein -
er müßte es erst lernen.
Zerbrochen waren die Strahlen nun -
Frau Sonne sah die Scherben,
mein Gott hilf mir in meiner Not - laß
unsre Welt doch nicht verderben.

Die Englein mit den zarten Händen - sie
knüpfen aus ihren goldnen Haaren,
die schönsten Sonnenstrahlen -
so schön noch nie sie waren.
Frau Sonne reicht Herrn Mond die Hand -
sie hat ihm längst verziehen,
denn jeder zieht doch seine Bahn -
er wollt die Strahlen nur geliehen.
Die Moral von der Geschicht' -
glaubst du's oder glaubst du's nicht ?
Fahr' zur Sonne - fahr' zum Mond -
dann erfährst du es schon !

Im Jahre 2002 - Eure Omi Gerlinde

Informationen zum Gedicht: Im Himmel ist der Teufel los

27.489 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
27.03.2009
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gerlinde Popp) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige